Berichte über vergangene Aktionen
Bezirksroveraktion in Stuttgart - Bab der Bomeister, Arnegger Schwarzenold und Wainy Amhouse in Stuttgart gesichtet!
Vielleicht hat sich am Samstag dem 18. Oktober der eine oder andere Stuttgarter gefragt, wieso junge Menschen heut zu Tage mit gelbem Bauhelm, weinrotem Jackett und riesiger Sonnenbrille, oder schwarzem Totenkopf –Hut, durch die Stuttgarter Stadtmitte spazieren. Grund hierfür war das vom Bezirk Oberland organisierte Stadtspiel mit dem Motto „shoot the star“, das im Rahmen einer Stufenaktion für die älteste, also die Roverstufe, der Sankt-Georgs-Pfadfinder stattfand. Da dieses Stadtspiel in der Region der beiden Bezirke Stuttgart und Neckar - Filder veranstaltet wurde, wurden diese zusätzlich eingeladen. Die Organisatoren freuten sich über die hohe Anzahl an Teilnehmern (53), was eine Einteilung in 10 Gruppen ermöglichte. Diese wurden ausgerüstet mit Stadtplänen, Tagestickets für den öffentlichen Nahverkehr, Papier, Stift, Digitalkameras und Handys. Die Aufgabe der Gruppen bestand darin, als Paparazzi die Stuttgarter Innenstadt zu durchkämmen und als Stars verkleidete Pfadfinder ausfindig zu machen. Ziel war es alle fünf Stars zu finden und von jedem ein möglichst brauchbares Foto zu schießen. Mit etwas Glück trafen die Gruppen auf einen gutgelaunten Star der bereitwillig poste. Als Vorlage für diese Aktion diente das Gesellschaftsspiel Scotland Yard. Gruppen und Stars befanden sich im ständigen Kontakt zur Zentrale, die aus standhaften Rovern bestand von denen so manch einer wahrscheinlich nachts noch von Telefongeklingel geträumt hat. Per Handy leitete die vierköpfige Zentrale wichtige Informationen über die Standorte der Stars an die Gruppen weiter. Am Ende des Tages wurden die entstandenen Fotos bewertet und die Sieger ermittelt. Pfadfinder gibt es viele, da es sich hierbei auch nicht um einen geschützten Begriff handelt. Deshalb kann sich prinzipiell jeder „Pfadfinder“ nennen. Allerdings gibt es nur wenige Verbände die von der WOSM (World Organisation of Scout Movement) in Deutschland anerkannt sind. Hierzu gehören die DPSG ( Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg), der VCP (Verband christlicher PfadfinderInnen) und der BdP (Bund der PfadfinderInnen). Weitere Informationen zu den DPSGlern in Ihrer Umgebung finden sie im Internet unter www.dpsg.de
Hier gibts die Teilnehmerzeitung vom Stadtspiel zum runterladen
Sommerlager im Lautertal 2004
Endlich sind die Sommerferien da. Da fehlt nur noch ein Sommerlager. Und das fand dieses Jahr vom 4.08-10.08.2004 im Wolfstal bei Lauterach statt.
Schon am ersten Tag gab es viel zu tun. Die Zelte mussten aufgebaut werden und noch viele andere Arbeiten, wie Lagerbauten, mussten erledigt werden.
Aber schon am ersten Morgen mussten alle um 5Uhr in der früh aufstehen, weil wir eine Sonnenaufgangswanderung machten. Danach ging es etwas relaxter mit den restlichen Lagerbauten weiter. Nach der Mittagspause wurden Wö`s, Jufi's & Pfadi's in Gruppen aufgeteilt. Weil es an diesem Tag sehr warm war durften die Gruppen bis zur Laufen-Mühle (eine Wirtschaft) gehen und dort sich ein Eis kaufen. Als sie unterwegs waren mussten sie Sachen aus der Natur finden mit dem Anfangsbuchstabe von A bis Z. Und wer am meisten hat, hatte natürlich gewonnen.
Am dritten Tag hatten wir das Thema Olympia, weil in Athen ja schliesslich die Olympischen Spiele bald beginnen. Man konnte sich im Kerzen ausblasen, Knochenweitwurf, Sackweithüpfen und im Zehenweitwurf u.s.w. messen. Und die 3 Besten von jeder Stufe bekamen eine Medaille. Nach dem Abendessen begannen die Stufentage. Die Wölflinge saßen am Feuer und sangen, die Jufi's malten im Essenszelt ihren eigenen Banner (mit den Sippenzeichen drauf), die Pfadi's besprachen das Thema ihres Filmes, und die Rover verließen den Platz und gingen bis Sonntagabend auf ein Hike.
2 Stufentag: Die Wölflinge bereiteten sich auf ihr Versprechen vor, die Jufi's auch, während sie ihren Banner fertig malten. Und die Pfadi's drehten und schnitten ihren Film. Am Abend war es sehr leise auf dem Lagerplatz, weil die Wö`s, Jufi's & Pfadi's alle ihre Versprechen außerhalb des Zeltplatzes ablegten, und die Rover immernoch auf Hike waren.
3 Stufentag: Die Wölflinge bastelten ihre eigenen Spiele. Die Jufi's verabschiedeten ihre Gruppenleiterin Wio, was ihnen sehr schwer fiel. Und die Pfadis drehten ihren Film weiter. Als abends alle wieder da waren, erzählte jeder von seinen schönen Stufentagen. An diesem Abend hatten wir auch noch einen Ehrengast, einen verrückten Professor der seinen Assistenten "I drink all's" durch einen Zaubertrank in die Vergangenheit, in die Steinzeit schickte.
In den nächsten 1 1/2 Tagen waren Workshops über das Thema Steinzeit angesagt. Man konnte Holunderpfeifen basteln, Feuer machen ohne Feuerzeug, Lederschuhe basteln u.s.w.
Am siebten Tag war mittags Freizeit angesagt, wobei man auch die Zelte aufräumen sollte.
Am Abend war eines der größten Highlights des Lagers. Das Nachtgeländespiel! Es wurden 7 Gruppen von Wölflingen bis zu den Rovern gemacht, die wurden dann in den Wald geschickt. Und mussten Luftballons von einer Seite zu anderen transportieren, ohne das man einen Leiter trifft der den Luftballon platzen lässt. Aber es waren auch Leiter unterwegs die die Punktzahl der Luftballons verdoppelten bzw. halbierten.
Am zweiten Mittwoch wurde morgens und mittags der Gottesdienst vorbereitet, der am Abend durchgeführt wurde.
Am nächsten Tag war ein Geländespiel das ganz unter dem Motto "Die Siedler von Catan" stand. Man musste Rohstoffe tauschen, Teppiche weben, Salz machen u.s.w.
Zu einem gutem Pogramm gehört natürlich auch ein Theatertag, dass am letzten Pogrammtag statt fand. Das Thema war Familie Feuerstein. Es wurden 3 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam ein Thema, die 1.Gruppe "Fam. Feuerstein zu Hause", die 2. "Fam. Feuerstein bei der Arbeit" und die 3.Gruppe "Fam. Feuerstein macht einen Ausflug". Morgens und mittags wurde das Stück geschrieben, Kostüme ausgesucht, Hintergrundbilder und Utensilien gebastelt. Und am Abend war es so weit, die 3 Gruppen zeigten ihr können beim schauspielern. Es war insgesamt sehr witzig und amüsant, und so manch einer könnte eine grosse Schauspielkarriere vor sich haben. Danach wurde noch die Küche gelobt, dass das Essen sehr gut war (war bei der Besetzung -Rainer/Goffel/Traubi- auch zu erwarten), besonders die Nutellabrote. Am Abend lagen alle traurig in ihren Zelten, weil es der letzte Tag vor dem Aufbruch war.
Am letzten Tag musste abgebaut werden, was wir auch taten. Aber nicht alles, weil es den ganzen morgen regnete und die Zelte nass waren. Und so ging das Sommerlager 2004 mit einem verregnerischen Samstag zu Ende.
-Doch nach dem Sommerlager ist vor dem Sommerlager

