Der Weiße Turm von aussen

Der Weiße Turm ist einer von noch drei erhaltenen Türmen der Stadtbefestigung. Ausser dem
Weißen Turm sind nur noch der Gigelturm sowie das Ulmer Tor erhalten. Der Weiße Turm hat seinen Namen von seinem
markanten Weißen Anstrich, den er aber erst später zusammen mit dem spätgotischen Ilgenfries am Dachgesims bekam.
Erbaut wurde der Weiße Turm von 1476 bis 1484. Der Bauherr Hans Hartmann hat pro Jahr ein Stockwerk gebaut. Beim Bau wurden unter anderem Pfeile und Schwerter gefunden. Die Ecke, an der der Weiße Turm steht, war eine der Gefährlichsten, denn das Hinterland war für einen Angriff auf die Stadt sehr geeignet. Darum ist anzunehmen, dass an dieser Stelle zuvor schon einmal ein Turm gestanden haben muss.
1620 wurde der Dachstuhl durch einen Blitzschlag beschädigt und musste erneuert werden. Während des 30 jährigen Krieges, als die Schweden 1632-1633 Biberach besetzten, wurde der Turm von den Kaiserlichen Truppen, unter General Graf von Ultringen, eine Stunde lang beschossen. Die Mauerschäden und Kanonenkugeln waren bis zu seiner Außensanierung noch sichtbar. 1817 sollte dieser Turm abgerissen werden, da er nicht mehr genutzt wurde, doch dies war unrentabel und so beschloss man, ihn stehen zu lassen. 1819 wurde er zu einem Gefängnissturm umgebaut.
Entgegen der weitläufigen Meinung, dass der Schwarze Veri hier inhaftiert war, waren nur einige Mitglieder seiner Räuberbande hier "untergebracht". Schwarz Veri selbst wurde im Ehingertor gefangengehalten, als er vom Blitz getroffen wurde.
Seit 1948 bietet der Weiße Turm den Biberachern St. Georgspfadfindern Raum, um ihr Gruppenleben zu gestalten.
Die Daten:
Die äußere Höhe des Turmes beträgt 41,18 Meter
Mauerdicke in den ersten fünf Stockwerken: 2,86 Meter
Mauerdicke im 6. Stockwerk: 2,3 Meter
Mauerdicke im 7. und 8. Stockwerk: 2,0 Meter
Mauerdicke im 9. Stockwerk: 0,5 Meter
Der Durchmesser beträgt ungefähr 10 Meter
Erbaut wurde der Weiße Turm von 1476 bis 1484. Der Bauherr Hans Hartmann hat pro Jahr ein Stockwerk gebaut. Beim Bau wurden unter anderem Pfeile und Schwerter gefunden. Die Ecke, an der der Weiße Turm steht, war eine der Gefährlichsten, denn das Hinterland war für einen Angriff auf die Stadt sehr geeignet. Darum ist anzunehmen, dass an dieser Stelle zuvor schon einmal ein Turm gestanden haben muss.
1620 wurde der Dachstuhl durch einen Blitzschlag beschädigt und musste erneuert werden. Während des 30 jährigen Krieges, als die Schweden 1632-1633 Biberach besetzten, wurde der Turm von den Kaiserlichen Truppen, unter General Graf von Ultringen, eine Stunde lang beschossen. Die Mauerschäden und Kanonenkugeln waren bis zu seiner Außensanierung noch sichtbar. 1817 sollte dieser Turm abgerissen werden, da er nicht mehr genutzt wurde, doch dies war unrentabel und so beschloss man, ihn stehen zu lassen. 1819 wurde er zu einem Gefängnissturm umgebaut.
Entgegen der weitläufigen Meinung, dass der Schwarze Veri hier inhaftiert war, waren nur einige Mitglieder seiner Räuberbande hier "untergebracht". Schwarz Veri selbst wurde im Ehingertor gefangengehalten, als er vom Blitz getroffen wurde.
Seit 1948 bietet der Weiße Turm den Biberachern St. Georgspfadfindern Raum, um ihr Gruppenleben zu gestalten.
Die Daten:
Die äußere Höhe des Turmes beträgt 41,18 Meter
Mauerdicke in den ersten fünf Stockwerken: 2,86 Meter
Mauerdicke im 6. Stockwerk: 2,3 Meter
Mauerdicke im 7. und 8. Stockwerk: 2,0 Meter
Mauerdicke im 9. Stockwerk: 0,5 Meter
Der Durchmesser beträgt ungefähr 10 Meter
Bauplan des Turmes
|
|
Jungpfadfinderraum
Dieser Raum ist der Gruppenraum der Jungpfadfinderstufe.
Die Jungpfadfinder haben ihn in ihrer Stufenfarbe Blau gestrichen. Der Raum hat insgesamt drei Nischen: zwei davon haben ein
Fenster und in der dritten ist ein Schrank eingebaut. Desweiteren sorgt im Winter ein Ofen für die nötige Wärme und die
Bänke und Stühle bieten genügend Sitzmöglichkeiten während der Gruppenstunden.
Roverraum
Das ist der Gruppenraum der ältesten Stufe, der Roverstufe.
Der Raum wurde auch von der Stufe selbst gestaltet und eingerichtet. Dieser Raum hat auch drei Nischen, hier sind aber alle
mit Fenstern versehen. Neben einer Bar (rechts im Bild) gibt es selbstverständlich auch einen Ofen sowie einen Tisch und
Bänke.
Wölflingsraum
Dieser Gruppenraum steht der
Wölflingsstufe zur Verfügung. Im Winter sind die Gruppenstunden aus Platzgründen zwar in Birkendorf, doch im
Sommer wird der Raum im Turm auch gerne genutzt. Durch die geringere Wandstärke in diesem Stockwerk ist der Raum auch
größer als die darunter liegenden Stockwerke. Auch hier befindet sich ein Ofen, um den Raum im Winter beheizen
zu können.
Pfadfinderraum
Das ist der Gruppenraum der
Pfadfinderstufe. Ähnlich aufgeteilt wie der Wölflingsraum ist der Raum auch sehr groß. Die Wand
schmücken historische Zeichnungen von zwei Stadttoren. In diesem Raum befindet sich auch eine selbstgebaute Bar.
Leiterraum
Erst vor kurzem renoviert wurde der Leiterraum. Hier hält die
Leiterrunde ihre wöchentlichen Sitzungen ab. Helles Holz,
ein Zwischenboden (zum Übernachten) und helle Halogenscheinwerfer zeichnen diesen Raum aus. Aufgrund der (im
Verhätniss) dünnen Wände bietet dieser Raum genügend Platz für Besprechungen in großer Runde.
Saal
Der Saal ist das oberste Stockwerk im Weißen Turm. Von ihm aus hat man eine Wunderbare Sicht auf
Biberach, besonders auf die Altstadt (siehe unten). Durch den großen Tisch in der Mitte ist der Saal gut geeignet
für größere Gruppen. An den Wänden befinden sich Plakate zur Pfadfinderarbeit und unserer Geschichte.
Ausblick aus dem Saal

Der Ausblick aus dem Weißen Turm vom Saal aus. Oben der Blick auf die Altstadt, unten der Blick
über die Stadthalle in Richtung Wolfental.

